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Institut für Wirtschaftsinformatik/Leibniz Universität Hannover
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Mobilitätsforschung

Ansprechpartner

Marc Sonnerberg
Max Leyerer
Kathrin Kühne

Forschungsfeld Urbane Logistik

Seit dem Jahr 2014 ist das IWI aktiver Kooperationspartner im Arbeitskreis Urbane Logistik der Zukunft von Hannover. Ursprünglich initiiert von Oberbürgermeister Stefan Schostok (Landeshauptstadt Hannover) und Dr. Eckhard Scholz (Vorstandsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge) geht es in jenem Kreis um die Optimierung der logistischen Aktivitäten in der Region. Als Industriepartner sind Logistikakteure, regionale Partner (wie z.B. enercity) und diverse KMU's sowie Wirtschaftsförderer eingebunden. Als wissenschaftliche Kooperationspartner begleiten neben dem IWI das NFF (Niedersächsische Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik), die TU Braunschweig und die Hochschule Hannover den Arbeitskreis. Zusammen werden Lösungen für die effiziente, sichere und erfolgreiche Ver- und Entsorgungslogistik der Bürger/innen gesucht, um die Lebensqualität der Bürger/innen zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen wurden Teilprojekte definiert, dessen planmäßiger Fortgang über entsprechende Roadmaps und Meilensteintreffen überprüft wird. Im Gesamtprojekt steht der gesamte innerstädtische Prozess im Fokus, beginnend bei der Datenerfassung und -Auswertung, übergehend zu Verkehrssimulationen sowie der Entwicklung von neuen, innovativen und IKT-basierten Zustell- und Entsorgungskonzepten sowie deren Optimierung. Innovative und alternativ betriebene Fahrzeuge bilden dabei einen wichtigen Bestandteil der Forschung in Hinblick auf Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Abbildung 1: Ziel der Projektgruppe Urbane Logistik der Zukunft ist die lebenswerte Stadt. Für die Ver- und Entsorgung werden innovative Konzepte mit alternativ betriebenen Fahrzeugen entwickelt um die Belastung von CO2, NOx und PMx sowie durch Lärm und Stau zu reduzieren In Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover ist in Bezug auf Drittmittel die erste Förderung seitens den Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ab Mitte 2017 zu erwarten. Beteiligt in dem Projekt USEfUL (Untersuchungs-, Simulations- und Evaluationstool für Urbane Logistik) sind neben der Landeshauptstadt Hannover als Konsortialführerin, Volkswagen Nutzfahrzeuge, die nisss GmbH, die TU Braunschweig, die Hochschule Hannover sowie neben dem IWI das Institut für Kartographie und Geoinformatik der LUH. Das Projekt wird über mindestens drei Jahre gefördert und beschäftigt sich mit der Analyse des Wirtschaftsverkehrs, der Entwicklung neuer Logistikkonzepte und deren Akzeptanz beim Einwohner, der anschließenden Simulation der Konzepte sowie als Ergebnis einem eines verlässlichen Instruments für statistisch belastbare, quantifizierte Aussagen auf Basis von in Szenarien untersuchten Ursache-Wirkungsketten zur Unterstützung politischer Entscheider in der Maßnahmenwahl.

Ziel der Projektgruppe Urbane Logistik der Zukunft ist die lebenswerte Stadt. Für die Ver- und Entsorgung werden innovative Konzepte mit alternativ betriebenen Fahrzeugen entwickelt um die Belastung von CO2, NOx und PMx sowie durch Lärm und Stau zu reduzieren

Forschungsfeld (E-)Carsharing

Seit 2012 beschäftigt sich das IWI intensiv mit Carsharing-Forschung. Neben Marktanalysen, der Analyse von kritischen Erfolgsfaktoren, Nutzeranalysen und Nachfrageschätzungen sowie Untersuchungen hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, liegt der Fokus primär auf der Entwicklung von Optimierungsmodellen und Entscheidungsunterstützungssystemen. Mit Hilfe von Operations Research Methoden werden mittels Design Science Ansätzen mathematische Modelle (sogenannte Artefakte) entwickelt, die sich auf die gesamte Carsharing-Netzwerkerstellung fokussieren. Neben stations-basierten sind auch free-floating Konzepte Teil der Optimierung. Dabei werden sowohl strategische, taktische als auch operative Planungsebenen angesprochen. Für die Optimierung von Fallstudien und das Durchführen von Benchmarks und Sensitivitätsanalysen wird die Modellierungssoftware GAMS genutzt die auf verschiedene Solver zum Lösen der Probleme zurückgreift.

Entscheidungsunterstützungssystem „OptECarShare“ zur Planung und Optimierung eines stations-basierten Carsharing-Netzwerkes am Beispiel von San Francisco [Quelle: Sonneberg, Kühne, Breitner (2015): A Decision Support System for the Optimization of Electric Car Sharing Stations. In: Proceedings of the 36th International Conference on Information Systems (ICIS), Fort Worth, Texas (USA)]