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Institut für Wirtschaftsinformatik/Leibniz Universität Hannover
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Mobile Systeme

Ansprechpartner

Nadine Guhr
Oliver Werth

Gestaltung mobiler Informationssysteme in der Digitalen Transformation (GeMIDT)

Auf Grundlage des Forschungsparadigmas der gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik sollen mobile Informationssysteme entwickelt und evaluiert werden. Hierbei werden die durch die digitale Transformation veränderten kontextspezifischen Anforderungen von Nutzern und Organisationen berücksichtigt und ein konkreter Nutzen für diese erreicht.

Durch die Entwicklung und Evaluation von Informationssystemen werden zwei unterschiedliche Ziele verfolgt:

  • Die Erzeugung von für Gesellschaft und Wirtschaft nutzenstiftenden Problemlösungen sowie
  • die Gewinnung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Erzielt wird diese Kombination durch einen Ansatz, der sich nicht nur empirischer Forschungsmethoden und Theorien bedient, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Forschern und handelnden Personen in der Praxis betont. Die wissenschaftlichen Erkenntnisziele der gestaltungsorientierten Wirtschaftsinformatik stellen schließlich präskriptive Handlungsanleitungen und normative Theorien (sog. Designprinzipien und Design-Theorien) von höchster praktischer Relevanz dar.

 

Die Verbindung des Praxis- und Theoriebeitrags in der Forschung durch die Entwicklung und Abstraktion von Problemlösungen spielt dabei eine zentrale Rolle. Durch die im Rahmen des Promotionsprogramms durchgeführten Dissertationen sollen einerseits exzellente Forschungsbeiträge geleistet und andererseits die Promovierenden für universitäre und außeruniversitäre Führungspositionen vorbereitet werden. Die Bündelung der Kompetenzen und Angebote der vier beteiligten Hochschulen verfolgt das Ziel einer weiteren Qualitätssteigerung und Vernetzung in der Doktorandenausbildung sowie der kooperativen Schwerpunktbildung im Bereich der Gestaltung mobiler Informationssysteme. 

Leitbild des Promotionsprogramms

Mobile Systeme im Allgemeinen (Techniken, Sicherheit)

Die Verbreitung mobiler Informations- und Kommunikationstechnik führt zu grundlegenden Veränderungen in allen Lebensbereichen. Durch mobile Informationssysteme wird, unter anderem eine gesellschaftliche Kernfunktion, physische Mobilität zum Transport von Menschen und Gütern, grundlegend verändert. So reduzieren mobile Informationssysteme die Unsicherheit und Komplexität bei der Nutzung alternativer Mobilitätskonzepte wie Carsharing oder auch im Finanzbereich (z.b. Zahlungsverkehr) was die Nutzerfreundlichkeit und dadurch die Akzeptanz derartiger Konzepte entscheidend beeinflusst. Dies bietet hierbei große Potentiale, da Dienstleistungen und (Finanz-)Produkte weitgehend digitalisierbar sind.

Diese Entwicklungen, die auch als zentrale Treiber der digitalen Transformation angesehen werden, sind die thematische Basis unserer Forschung mobiler Informationssysteme am Institut für Wirtschaftsinformatik seit 2006.

Insbesondere mobile Endgeräte – heute im Wesentlichen Smartphones und Tablets, in naher Zukunft auch Smart Watches und Wearables – verfügen über Speicher- und Verarbeitungskapazitäten sowie Möglichkeiten der drahtlosen Vernetzung, wie sie vor wenigen Jahren nur an stationären Rechnern verfügbar waren. Zusätzlich bieten die Geräte Audio- und Videofunktionen. Zudem können durch eine Reihe von Sensoren der jeweilige Kontext des Benutzers in die Informationsverarbeitung einbezogen werden, wie beispielsweise Körperzustand oder den Ort und Bewegung des Nutzers. Andererseits haben mobile Endgeräte auch Risiken wie Informationssicherheit und Akzeptanz (Mensch-Maschine-Schnittstelle). Diese Chancen und Risiken von mobilen Endgeräten ist ebenfalls ein thematischer Schwerpunkt, den sich die Forschung am Institut für Wirtschaftsinformatik gesetzt hat.

© sdecoret/Fotolia