Wissenschaftstheorie und -geschichte am Beispiel der Ökonomie WS 2005/06 (71439, Michael H. Breitner, Hans-Jörg v. Mettenheim, Günter Wohlers)

Zielgruppe:
Studierende der Wirtschaftswissenschaften und des Wirtschaftsingenieurwesens sowie auch anderer Fächer mit Wahlpflicht- bzw. Vertiefungsfach Wirtschaftsinformatik ab dem 4. Semester sowie interessierte wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

Art der Lehrveranstaltung:
Spezialvorlesung, die auch zum Einstieg in die Wirtschaftsinformatik (und das wissenschaftliche Arbeiten z. B. an einer Universität) geeignet ist, vgl. auch den Lehrveranstaltungszyklus Wirtschaftsinformatik. Am Ende wird eine einstündige Klausur geschrieben und bewertet (4 Kreditpunkte, Bereich Wirtschaftsinformatik). Ein großer Teil des Stoffs wird von den Dozenten vorbereitet und mit ausführlichen PPT-Folien präsentiert. Einige Teile des Stoffs müssen aber auch zu Hause vorbereitet werden (Material zum Download) und werden dann in der Lehrveranstaltung diskutiert.

Termin:
Dienstag, 08.15 - 09.45 Uhr, Raum I-442

Inhalt:
Im Studium an einer Universität (lat. universitas = "Gesamtheit (der Lehrenden und Lernenden)", älteste und traditionell ranghöchste Form einer Hochschule (Brockhaus, 2001)) wird von den Studierenden erwartet, dass sie lernen, wissenschaftlich zu arbeiten. Von Doktoranden/innen wird erwartet, dass sie lernen, wissenschaftlich zu arbeiten. Wissenschaftliches Arbeiten beginnt in der Oberstufe mit der Facharbeit und setzt sich im Studium mit Studien-, Seminar- und Diplomarbeiten fort.

Der Begriff Wissenschaft kommt von "Wissen schaffen". Wir versuchen also zuerst den Begriff des Wissens zu klären und dann den Prozeß des Wissens schaffen (Erwerb, Kategorisierung, Speicherung usw.) zu beleuchten. Das Berufsbild des Wissenschaftlers von den Anfängen bis heute und die historische Entwicklung der einzelnen Wissenschaftsdisziplinen werden im Rahmen der Wissenschaftsgeschichte behandelt. In der Wissenschaftstheorie (Methodologie), die oft als wichtiges Teilgebiet der modernen, theoretischen Philosophie gesehen wird, stehen dann die Methoden der Bildung, Bewährung und Anwendung wissenschaftlicher Theorien und Begriffe sowie die Voraussetzungen, Strukturen, Ziele und Auswirkungen von Wissenschaft im Mittelpunkt. Ab Mitte der Lehrveranstaltung steht die Ökonomie (Wirtschaftswissenschaften, griech. oikos = "Haus" plus nomos = "Gesetz bzw. Herrschaft") im Mittelpunkt, d. h. u. a. deren Abgrenzung zu anderen Wissenschaftsdisziplinen und deren typische Methoden, Theorien und Begriffe. Die noch juvenile Disziplin der Wirtschaftsinformatik, entstanden aus der "Betriebsinformatik" (Betriebswirtschaftslehre plus rechnergestützte Informationsverarbeitung), wird im letzten Viertel der Lehrveranstaltung beleuchtet.

Literatur:

Folien und Begleitmaterial zum Download:

Nr. Datum schwarz weiß farbig Videostream
1 18.10.2005 wtg_18_10_2005_sw.pdf (106 KB) wtg_18_10_2005.pdf (296 KB) 05-10-18.html
2 25.10.2005 wtg_25_10_2005_sw.pdf (102 KB) wtg_25_10_2005.pdf (306 KB) 05-10-25.html
3 01.11.2005 wtg_01_11_2005_sw.pdf (105 KB) wtg_01_11_2005.pdf (257 KB) 05-11-01.html
4 08.11.2005 wtg_08_11_2005_sw.pdf (93 KB) wtg_08_11_2005.pdf (210 KB) 05-11-08.html
5 22.11.2005     05-11-22.lpd
6 + 7 29.11.2005 + 6.12.2005   wtg_29_11_06_12_2005.pdf (620 KB) 05-11-29.html
29_11_05.html
05-12-06.html
8 20.12.2005     05-12-20.html
9 10.01.2006 WTG100106sw.pdf (191 KB) WTG100106co.pdf (349 KB) 06-01-10.html
10 17.01.2006 WTG170106sw.pdf (3.9 MB) WTG170106co.pdf (10.4 MB) 06-01-17.html
11 24.01.2006 WTG240106sw.pdf (1.0 MB) WTG240106c.pdf (1.4 MB) 06-01-24.html
12 07.02.2006     06-02-07.html

Musterklausuren zum Download:

WWW-Link dieser Seite: www.iwi.uni-hannover.de/lv/wtg_ws05_06.html

IWI, 7. Februar 2006

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